«SPA-Gäste sind lukrativer», sagt Mandarin Oriental Spa-Chef Gibson

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Ayurveda- Ölmassage im MAndarin Oriental Hotel in Bangkok. Das Know how kam von der indischen cgh earth group, die in Kerala sieben Resorts besitzt.

Ayurveda- Ölmassage im MAndarin Oriental Hotel in Bangkok. Das Know how kam von der indischen cgh earth group, die in Kerala sieben Resorts besitzt.

Die asiatischen Luxushotels waren uns in Sachen Wellness immer einen Schritt voraus. Schon zu Beginn der 90er baute das Mandarin Oriental einen der ersten grossen Spa’s in Asien. Mandarin Oriental Spa Chef Andrew Gibson verriet der SonntagsZeitung wie lukrativ ein Spa für das Hotel sein kann und wie man es richtig macht. 

Spa-Gäste bleiben durchschnittlich einen Tag länger und geben für das Zimmer oft doppelt so viel aus, wie Geschäftsleute und den weniger auf Wellness fokussierten Urlaubsgästen, sagt Andrew Gibson, Group Director of Spa der Mandarin Oriental Hotelgruppe, die in 25 von ihren 27 Hotels einen Spa betreibt. Gibson sagt, dass ein Spa in einem Stadthotel rund vier Millionen Franken abwirft. Dazu müsse der Spa natürlich auch lokalen Day-Spa-Gästen offen stehen und über ein Konzept verfügen, dass die lokale wie die vorübergehende Kundschaft anspricht.

Ayurveda-Behandlung im Mandarin Oriental in Bangkok. Bild: GMC

Ayurveda-Behandlung im Mandarin Oriental in Bangkok. Bild: GMC

Bei den Mandarin Oriental Hotels muss jedes Hotel über ein eigenes Signature-Treatment verfügen und eine lokale Note haben, fährt der Brite fort. Will man einen Spa bauen, muss man sich fragen, welche Leute kommen und was diese wollen. Dann komme die Planung, so Gibson. Oft verlaufe der Prozess aber eher umgekehrt. Dann funktioniert das Konzept nicht und der Spa wird zu einer teuren Investition.

Bei der Mandarin Oriental Group sind zwar alle Spa’s verschieden, doch die Standards für den Betrieb umfassen ein 300 seitiges Dokument. Auf den Spa der Zukunft angesprochen meint Gibson, da sei der Fantasie keine Grenzen gesetzt, originelle Ideen kommen immer an, sei es eine Sauna in den Hügeln, ein Watsu-Pool im Olivenhain usw. Wichtig sei auch das immer grösser werdende Bedürfnis von VIP-Räumen und Zugängen nicht ausser acht zu lassen.

Über Gerd M. Müller

Der Zürcher Foto-Journalist Gerd Michael Müller gründete vor 20 Jahren die Presse- und Bildagentur GMC Photopress. Müller arbeitet seit über 25 Jahren in der Tourismus-, Medien- und Kommunikationsbranche. Er hat über 1000 Publikationen und Reisereportagen in renommierten Medien veröffentlicht (u.a. «Welt am Sonntag», «FAZ», «FACTS», «Weltwoche», «SonntagsZeitung», «Globo», «Animan», «Reisen & Kultur-Journal», «FAZ», «Spiegel», «Süddeutsche Zeitung») und darüber hinaus auch für hochkarätige Spa- and Travel-Magazine wie «Relax & Style», «Tourbillon», «Excellence International», «World of Wellness» und «Wellness Live» gearbeitet. GMC Photopress besitzt ein umfangreiches Bildaurchiv mit rund 250'000 Bildern aus über 80 Ländern zu den Themen Lifestyle, Luxus, Beauty & Spa, Kultur, Touristische Highlights, Natur, Landschaft, Wildlife, Umwelt, Humanitäres und Soziales.
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