Allmynews Gesundheitstipps im März

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Knoblauch beugt gegen Lungenkrebs vor

Mediziner des Cancer Prevention Research Institutes haben aufgrund einer Studie bei 1400 Lungenpatienten und 4500 gesunden Personen in der Stadt Nanjing herausgefunden, dass diejenigen, die mindestens zwei Mal pro Woche rohen Knoblauch assen, nur halb so oft an Lungenkrebs erkranken. Doch nicht nur roher Knoblauch auch gekochter Knoblauch soll gut sein für’s Herz. Zwar baue sich dann der Stoff Allicin ab, dafür werden andere gesunde Stoffe für den Körper verfügbar, sagt der Zürcher Präventivimediziner David Fäh gegenüber dem Konsumentenmagazin „Saldo“.

 

Anti-Depressiva helfen Senioren wenig

Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität in San Francisco. Sie werteten zehn Studien mit insgesamt 2300 befragten und untersuchten Senioren aus. Dabei zeigte sich, dass bei neuen Patienten und solchen die seit wenigen Jahren erst an Depression litten, dass die Medikamente nicht besser wirkten als Plazebos. Die Medikamente gegen Depressionen helfen erst Menschen, die seit vielen Jahren depressiv sind, so die Autoren im American Journal of Psychiatry.

Zumeist sei eine Psychotherapie sinnvoller für die Senioren, die über den Verlust Ihres Lebenspartners kaum hinweg kommen besser, als sie mit Anti-Depressiva vollzustopfen, sagt auch Peter Bäurle, der Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Aadorf (TG).

 

Cholesterin-Medikamente erhöhen Diabetes-Risiko

Pillen gegen Cholesterin werden in der Schweiz immer häufiger verschrieben. Über 2 Millionen Packungen warten es laut der Zeitschrift „Saldo“ im letzten Jahr. Vor fünf Jahren waren es erst 1,6 Mio. Packungen.  Die Medikamente vom Typ der Statine sollen das Cholesterin senken, doch laufen die Patienten Gefahr, ihr Diabetes-Risiko damit zu erhöhen.

Dies ergab eine Studie, die im British Medical Journal publiziert wurde. Forscher des St. Michael’s Hospital in Toronto werteten die Daten aller Kanadier über 65 Jahren aus. Das sind beinahe eine halbe Million Menschen. Das Resultat: Am stärksten stieg das Risiko an Diabetes zu erkranken bei der Vergabe des Medikamentes Crestor. Von 100 Patienten, die es während mindestens 10 Jahren nahmen bekamen 34 Diabetes. Auch Sortis schnitt mit 31 Diabetesfällen kaum besser ab. Dahinter folgten Zocor mit 27 und Selipran mit 23 Diabetes-Fällen.

Für Etzel Gysling, Herausgeber der Zeitschrift „Pharma-Kritik“ ist klar, dass Statine nur für Menschen sinnvoll seien, die ein sehr hohes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben. Also etwa für ältere Raucher mit hohem Blutdruck und hohen Cholesterin-Werten.

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