Bargeldhilfe der DEZA für Gastfamilien syrischer Flüchtlinge im Libanon

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Seit Beginn der Krise in Syrien im März 2011 sind hundertausen­de Menschen, meist Frauen und Kinder, in die Nachbarländer geflohen. Vor allem im Libanon sind viele Flüchtlinge bei Gastfamilien untergebracht, die ihrerseits arm sind. Die DEZA-Direktaktion «Cash for Hosting» unterstützt diese Familien und die Gemeinden, in denen sie leben, mit gezielter Bargeldhilfe.

Mittlerweile sind hunderttausende Flüchtlinge vor dem Bürgerkrieg in die Nachbarländer Syriens geflohen. Viele haben in der unterentwickelten libanesischen Region Akkar, an der nordöstlichen Grenze zu Syrien Zuflucht gefunden. Über 90% der Flüchtlinge, meist Frauen und Kinder, werden von libanesischen Familien beherbergt, der Rest ist in Kollektivunterkünften untergebracht. Da die Flüchtlingsfamilien meist die Gastfamilien nicht bezahlen können, ist deren finanzielle Last enorm.

Die vom Zustrom der Flüchtlinge betroffenen Gemeinden sind gefordert: Der Bevölkerungszuwachs aus dem Nachbarland belastet die Infrastruktur (Strassen und Kanalisation) zusätzlich und ist eine Herausforderung für die Sicherheit und das soziale Zusammenleben.

3500 Flüchtlinge bei 500 libanesischen Familien
Die DEZA-Direktaktion «Cash for Hosting» unterstützt 500 libanesische Familien, die Flüchtlinge aus Syrien bei sich aufgenommen haben, mit gezielter Bargeldhilfe. 3500 syrische Flüchtlinge sollen mindestens sechs Monate bei libanesischen Familien leben und dort mit dem Nötigsten versorgt werden.

«Cash for Hosting» zahlt libanesischen Gastfamilien aus neun Gemeinden einen Beitrag für die Unterbringung der Flüchtlinge, der die durch die Beherbergung der Flüchtlinge entstehenden Mehrkosten (z.B. erhöhter Wasserverbrauch) zu etwa 80% deckt. Sie erhalten zudem einen Beitrag für ihre eigenen Bedürfnisse, etwa um dringend notwendige Reparaturen im Haushalt vorzunehmen. Mitte September 2012 haben die ersten Gastfamilien Bargeldauszahlungen erhalten. Damit begleichen sie die laufenden Kosten und verbessern die Beherbergung der Flüchtlingsfamilien. Besonders in den Wintermonaten sind wetterfeste Unterkünfte notwendig.

Unterstützung erhalten auch drei Gemeinden mit besonders vielen syrischen Flüchtlingen. Damit soll ihre zusätzliche Belastung und ihr ausserordentlicher Effort ausgeglichen werden.

Das Budget von 1.3 Mio. CHF bemisst sich aufgrund von Erfahrungswerten der DEZA in ähnlichen Situationen. Lokale Nichtregierungsorganisationen und Behörden unterstützen die Umsetzung des Projekts vor Ort.

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Über Gerd M. Müller

Der Zürcher Foto-Journalist Gerd Michael Müller gründete vor 20 Jahren die Presse- und Bildagentur GMC Photopress. Müller arbeitet seit über 25 Jahren in der Tourismus-, Medien- und Kommunikationsbranche. Er hat über 1000 Publikationen und Reisereportagen in renommierten Medien veröffentlicht (u.a. «Welt am Sonntag», «FAZ», «FACTS», «Weltwoche», «SonntagsZeitung», «Globo», «Animan», «Reisen & Kultur-Journal», «FAZ», «Spiegel», «Süddeutsche Zeitung») und darüber hinaus auch für hochkarätige Spa- and Travel-Magazine wie «Relax & Style», «Tourbillon», «Excellence International», «World of Wellness» und «Wellness Live» gearbeitet. GMC Photopress besitzt ein umfangreiches Bildaurchiv mit rund 250'000 Bildern aus über 80 Ländern zu den Themen Lifestyle, Luxus, Beauty & Spa, Kultur, Touristische Highlights, Natur, Landschaft, Wildlife, Umwelt, Humanitäres und Soziales.
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