Schweizer Arktisschützer kommt gegen Kaution frei

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Die russische Justiz hat entschieden, dass der Schweizer Arktisschützer Marco das Gefängnis gegen Bezahlung einer Kaution von rund 56’000 Franken verlassen darf. Es droht aber nach wie vor eine lange Haftstrafe

Das ist ein Lichtblick und eine willkommene Verschnaufpause für ihn und seine Kolleginnen und Kollegen, die am 18. September 2013 friedlich gegen die riskanten Ölbohrungen des russischen Staatskonzerns Gazprom in der Arktis demonstriert hatten und sich seither in Gewahrsam der russischen Behörden befinden, sagt Yves Zenger. Mediensprecher von Greenpeace Schweiz.

Greenpeace werde das Geld für die Kaution so rasch wie möglich bereitstellen. Die Kaution wird uns zurückerstattet, sobald die Aktivistinnen und Aktivisten sich vor Gericht den absurden Vorwürfen der russischen Justiz stellen. Denn an der haarsträubenden Anklage ändert sich nichts: Nach wie vor droht allen Arktisaktivisten eine langjährige Haftstrafe wegen angeblichen Hooliganismus. oder Piraterie.

Solange die absurden Anklagepunkte nicht zurückgezogen werden, bestehe kein Grund für übertriebenen Optimismus. „Richtig feiern können wir erst, wenn sich Gazprom aus der Arktis zurückzieht“, so Ives Zenger weiter.

Derweil konnte die erste Aktivistin, die Brasilianerin Ana Paula, das Gefängnis verlassen. Die Kautionsbedingungen sind jedoch noch immer nicht klar, vermeldet der Pressesprecher von Greenpeace Schweiz, Yves Zenger.

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2 Kommentare zu Schweizer Arktisschützer kommt gegen Kaution frei

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