Sekretariat der globalen Wissensplattform zu Grünem Wachstum in Genf eingeweiht

Print Friendly, PDF & Email

Bern, 22.01.2014 – Die Wissensplattform zu Grünem Wachstum (Green Growth Knowledge Platform GGKP) wurde geschaffen, um auf internationaler Ebene Wissenslücken im Bereich der Umsetzung von grünen Wachstumsstrategien und Politikmassnahmen zu schliessen. Am 22. Januar 2014 wurde das Sekretariat der Plattform in Genf offiziell eingeweiht.

Spätestens seit der Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 im Juni 2012 steht die Grüne Wirtschaft auf der globalen Agenda. Viele Regierungen ergreifen politische Massnahmen, um den Übergang ihrer Wirtschaft hin zu einer Grünen Wirtschaft zu unterstützen. Nur Volkswirtschaften, die schonend mit den endlichen natürlichen Ressourcen unseres Planeten umgehen und grün wachsen, sind langfristig stabil, funktions- und konkurrenzfähig.

Um das notwendige Wissen über grünes Wachstum und die entsprechenden Politikmassnahmen bereit zu stellen und für unterschiedliche Länder anwendbar zu machen, haben das UNO-Umweltprogramm UNEP, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Weltbank und das Global Green Growth Institute 2012 die Wissensplattform Green Growth Knowledge Platform (GGKP) gegründet. Theoretisches Wissen und Praktische Erfahrungen können mit der Plattform gesammelt, erarbeitet und interessierten Ländern zugänglich gemacht werden. Regierungen werden durch das Angebot der Plattform bei ihrer Umsetzung von Politikmassnahmen im Bereich Grüne Wirtschaft unterstützt.

An der offiziellen Einweihung des Sekretariats der GGKP am 22. Januar 2014 in Genf betonte Bruno Oberle, Direktor des Bundesamts für Umwelt BAFU, wie wichtig die Entwicklung hin zu einer Grünen Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene sei. «Wir sind überzeugt, dass die neue Plattform zur soliden Wissensgrundlage für eine Grüne Wirtschaft beitragen wird.» Verschiedene Akteure würden die Plattform brauchen, um sich zu koordinieren, sich abzusprechen, brachliegende Synergien zu orten und zu nutzen.

Die Schweiz engagiert sich national und international für eine ressourceneffiziente Wirtschaft. Sie will die natürlichen Ressourcen schonen und die Wirtschaft entsprechend ausgestalten. Die Wissensplattform anerkennt dieses Engagement und hat Genf als Standort ihres Sekretariats ausgewählt. Der Austausch der Schweiz mit anderen Ländern zu wirtschafts- und ressourcenpolitischen Entwicklungen, welche eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ermöglichen, wird dadurch gefördert. Zudem ermöglicht der Standort eine enge Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des UNO-Umweltprogramms, welche u.a. für die Grüne Wirtschaft zuständig ist. Schliesslich können Synergien mit anderen relevanten Institutionen in Genf (WTO, WEF, WMO, WWF, WBCSD) sowie mit den zahlreichen Bildungsinstitutionen der Schweiz genutzt werden. Durch UNEP unterstützt die Schweiz die Aktivitäten des Sekretariats der Wissensplattform mit rund 1,4 Mio. CHF (BAFU). Zusätzlich finanziert die Schweiz die Einrichtung des Sekretariats mit 284‘000.- CHF.

(Quelle: http://www.bafu.admin.ch)

Weitere Berichte zu diesem Thema, die Sie interessieren könnten:

folgen in Kürze

Links zu den Themen-Specials und regionalen Übersichten

Alle Bilderstrecken 2012/13 | Reisetipps | Tourismus-Dossier Schweiz Reiseziele nach Ländern sortiert | Gesundheit – Lifestyle – Wellness | Umweltberichte | Humanitäre Berichte | Cruise-Reports| Hotelportraits | Berner Oberland Berichte | Engadiner Berichte Lago Maggiore Berichte

Links zu den Werbeauftritten und Hintergrundinformationen

Impressum | Datenschutz und Haftungsausschluss | Links zu NGO’s, die GMC unterstützt | GMC’s Projektsupport NGO’s | Gerd Müller’s Highlights of an encouraged „Wild-Life“ | Online-Werbung im Visier? | PR-Auftritte | Newsletter Performance | Zielgruppen-Definition & Newsletter-Distribution | Allmynews English Introduction: Content &

Dieser Beitrag wurde unter CO2-Ausstoss, Destinations, Genf, GGKP, INTERNATIONAL, Ökostrom, Romandie, Schweiz, Solarenergie, Umwelt, Umweltschutz, Wasserkraftwerke, Windkraftwerke, WISSENSCHAFT veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.