Selbstkritik und Zukunftsperspektiven von Graubünden Tourismus

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An der GV von Graubünden Tourismus waren selbstkritische Worte des Präsidenten zu hören, der angesichts der zwei Abstimmungsniederlagen für eine bessere Kommunikation und mehr Einigkeit der hiesigen Tourismusbranche plädierte.  Die Bearbeitung der Fernmärkte hat die GRF ad acta gelegt. Der Heimmarkt hat wieder Priorität.

«Wenn wir die Bevölkerung nicht besser in die Projekte einbinden, können wir auch in Zukunft keine Abstimmungen gewinnen», ist Graubünden Ferien (GRF) Präsident Marcel Frieberg überzeugt. Es sei viel Goodwill und Verständnis da, doch müsse die Branche geschlossen auftreten und nicht in den Niederlagen erstarren.

Die GRF hat sich für die nächsten vier Jahre eine neue Strategie zurecht gelegt, die darauf abzielt, die Fernmärkte nicht mehr zu bearbeiten sondern dies jenen Destinationen zu überlassen, die in diesen Ländern bereits eine hohe Bekanntheit geniessen. Dafür setzt sich die GRF wieder verstärkt im Heimmarkt ein, wie CEO Gaudenz Thoma an der GV erläuterte. Mit kreativen Kampagnen und einer starken Präsenz in den sozialen Medien sollen gezielte Aktionen im Mountain-Bike oder Golfbereich das Zielpublikum besser erreichen.

Mit dem Servicezentrum ePlattform Graubünden und der üUbernahme von Marketing-Mandaten für Tourismusorganisationen wie das Pilotprojekt «Sedrun-Disentis» wolle sich Graubünden Ferien stärker als Dienstleister positionieren, erklärte Friberg.

Der Churer Stadtrat nutzte die Gelegenheit und ist zur GRF-GV in corpore aufmarschiert, um die Bedeutung des Tourismus für die Stadt Chur zu unterstreichen, und die Stadt als attraktive Ausgangsmetropole zu preisen, die ebenfalls zum Erfolg des Bündner Tourismus beitrage.

Die Vorstandsmitglieder Reto Gurnter (Laax), Thomas Spielmann (Davos) Luis A. Wieser (Zuoz) und Andreas Züllig (Lenzerheide), deren Amtsperiode abgelaufen war, wurden alle wiedergewählt.

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Über Gerd M. Müller

Der Zürcher Foto-Journalist Gerd Michael Müller gründete vor 20 Jahren die Presse- und Bildagentur GMC Photopress. Müller arbeitet seit über 25 Jahren in der Tourismus-, Medien- und Kommunikationsbranche. Er hat über 1000 Publikationen und Reisereportagen in renommierten Medien veröffentlicht (u.a. «Welt am Sonntag», «FAZ», «FACTS», «Weltwoche», «SonntagsZeitung», «Globo», «Animan», «Reisen & Kultur-Journal», «FAZ», «Spiegel», «Süddeutsche Zeitung») und darüber hinaus auch für hochkarätige Spa- and Travel-Magazine wie «Relax & Style», «Tourbillon», «Excellence International», «World of Wellness» und «Wellness Live» gearbeitet. GMC Photopress besitzt ein umfangreiches Bildaurchiv mit rund 250'000 Bildern aus über 80 Ländern zu den Themen Lifestyle, Luxus, Beauty & Spa, Kultur, Touristische Highlights, Natur, Landschaft, Wildlife, Umwelt, Humanitäres und Soziales.
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3 Kommentare zu Selbstkritik und Zukunftsperspektiven von Graubünden Tourismus

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