Volksabstimmung: Nein zum Tierseuchengesetz (TSG) am 25.11.2012

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Das revi­dierte Tier­seuchengesetz (TSG) betrifft nicht nur Landwirte, son­dern die gesamte Be­völkerung. In der vorlie­genden Form stellt das TSG die Interes­sen der Kon­zerne über jene der Allge­meinheit. Aus folgenden Gründen ist das TSG an der eidg. Volksabstimmung vom 25.11.2012 abzulehnen:

1) Undemokratische Machtkonzentration beim Bund. Durch Gleichschaltung der kantonalen Veterinärämter wird unser föderalistisches System in eine zentralistische Autorität umgeformt. Als Folge bedeutendes Machtmissbrauchspotential.

2) Fremdbestimmung der Schweiz. Der Bundesrat kann eigenmächtig völkerrechtliche Verträge abschliessen. So kann fremdes Recht übernommen, schweizerisches Recht durch widersprüchliche Bestimmungen ausgehebelt und die Schweiz durch internationale Organisationen fremdbestimmt werden. Interessenkonflikte mahnen zur Vorsicht: 2009 riefen die WHO und ihre teils von Impfstoffherstellern finanzierten Berater die höchste Pandemiestufe für die Schweinegrippe aus.

3) Entmündigung von TierhalterInnen und TierärztInnen. Einschränkung unseres Einspracherechts. Die Mitwirkung bei fragwürdigen Zwangsmassnahmen kann mit noch höheren Bussen und Strafen durchgesetzt werden

4) Hohe Kosten durch umstrittene, teure Präventionsprogramme und Impfstoffbanken. Entsorgung überflüssiger Lagerbestände bzw. Anreiz zur Zwangsverabreichung. Die absehbare Kostenexplosion wird auf uns Tierhalter-, Steuerzahler- und KonsumentInnen abgewälzt.

5) Unterdrückung natürlicher Heilmittel und -methoden durch einseitige Bevorzugung von Produkten der Pharma. Als Folge toxische Rückstände in Lebensmitteln.

6) Fehlende wissenschaftliche Nachweispflicht. Geregelt sind weder objektive Kriterien für die Definition von Seuchen noch die Notwendigkeit wissenschaftlicher Nachweise und unabhängiger Risikoanalysen. Mangelnde Transparenz ermöglicht Bund und BVET willkürlich Seuchen auszurufen und Impfobligatorien anzuordnen.

7) Impfschäden, aber keine Entschädigungen. Die amtliche Dokumentation häufig auftretender Impfschäden und deren Entschädigung sind nicht gewährleistet.

8) Bienensterben. Absehbare, flächendeckende Zwangsbehandlungen von Bienenvölkern. Naturnah arbeitende Imker, welche die schädigenden Zwangsbehandlungen nicht ausführen, werden kriminalisiert. In der Folge wird eine mögliche Wiederansiedelung der nahezu ausgerotteten Honigbiene in der freien Natur verhindert. Die wild lebende Honigbiene ist für die Erhaltung eines gesunden Genpools der gesamten Spezies überlebenswichtig. Als Folge stellt sich eine Verschlimmerung des Bienensterbens ein.

9) Missachtung des Tierschutzes durch Zwangsmedikation meist toxischer, gentechnisch hergestellter Präparate. Viele impfgeschädigte Haus- und Nutztiere leiden.

10) Viele National- und Ständeräte haben das revidierte TSG im Parlament nur bejaht, weil sie mit zahlreichen Vorlagen überlastet sind. Sie haben sich nicht ausreichend mit dem revidierten TSG befasst und mussten sich auf die Empfehlungen ihrer KollegInnen der national- und ständerätlichen Kommissionen für Wissenschaft verlassen. Die beiden Kommissionen wiederum haben sich weitgehend auf die Empfehlungen des Bundesamtes für Veterinärwesen und der Konzerne verlassen. Es liegt ganz in Ihrem Interesse als BürgerIn, die von Partikular- und Machtinteressen geprägte Vorlage zurückzuweisen. So geben Sie uns die Möglichkeit, eine alternative Gesetzesrevision im Interesse der Allemeinheit in die politische Diskussion einzubringen.

Entscheidungsfreiheit für Gesundheit von Mensch und Tier. Darum NEIN zum revidierten Tierseuchengesetz!

Lesen Sie mehr zu Pro und contra:  http://tsg-referendum.ch/pro-und-contra

Argumentarium mit Lösungsvorschlägen siehe Flyers

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Über Gerd M. Müller

Der Zürcher Foto-Journalist Gerd Michael Müller gründete vor 20 Jahren die Presse- und Bildagentur GMC Photopress. Müller arbeitet seit über 25 Jahren in der Tourismus-, Medien- und Kommunikationsbranche. Er hat über 1000 Publikationen und Reisereportagen in renommierten Medien veröffentlicht (u.a. «Welt am Sonntag», «FAZ», «FACTS», «Weltwoche», «SonntagsZeitung», «Globo», «Animan», «Reisen & Kultur-Journal», «FAZ», «Spiegel», «Süddeutsche Zeitung») und darüber hinaus auch für hochkarätige Spa- and Travel-Magazine wie «Relax & Style», «Tourbillon», «Excellence International», «World of Wellness» und «Wellness Live» gearbeitet. GMC Photopress besitzt ein umfangreiches Bildaurchiv mit rund 250'000 Bildern aus über 80 Ländern zu den Themen Lifestyle, Luxus, Beauty & Spa, Kultur, Touristische Highlights, Natur, Landschaft, Wildlife, Umwelt, Humanitäres und Soziales.
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